Fr., 12.02.27 - So., 14.02.27
TOS Gemeinde- und Konferenzzentrum, Tübingen Teilen
Deine Stimme auf der Straße zählt!
„Geht mit Märschen und Demonstrationen auf die Straße!“ Das rief Ron Lauder, Präsident des Jüdischen Weltkongresses, 2015 Tausenden Christen in Jerusalem zu. Heute ist dieser Ruf dringender denn je. Komm zur 12. Internationalen Marsch des Lebens Konferenz nach Tübingen und lass dich ausrüsten. Deine Stimme auf der Straße zählt!
Die Marsch des Lebens Konferenz versammelt Christen aus unterschiedlichsten Denominationen und der ganzen Welt, um sie zu inspirieren und auszurüsten, ihre Stimme für ihre jüdischen Nachbarn und für Israel zu erheben.
Fr., 12.02.27
Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr
Ende:
So., 14.02.27
TOS Gemeinde- und Konferenzzentrum
Eisenbahnstraße 126
DE-72072 Tübingen
Veranstaltet von:
Marsch des Lebens e.V.
Infos und Kontakt
Erinnern allein reicht nicht, wenn der Hass auf Juden und Israel weltweit eskaliert.
„Geht mit Märschen und Demonstrationen auf die Straße! Wir werden angesichts von Antisemitismus niemals schweigen!“ Mit diesen Worten rief Ron Lauder, Präsident des Jüdischen Weltkongresses, bereits 2015 Tausende Christen in Jerusalem auf, aktiv zu werden.
Und was tun wir Christen heute? Gewöhnen wir uns an den Antisemitismus? Ziehen wir uns gleichgültig und schweigend zurück, wie so viele Christen in den Kirchen und Freikirchen Deutschlands in den 1930er-Jahren? Hören wir Ron Lauders Ruf – auch wenn der Widerstand wächst? Wir wollen in dieser Zeit nicht schweigen! Komm nach Tübingen und lass dich ausrüsten. Deine Stimme auf der Straße zählt!
Seit 19 Jahren mobilisiert die Marsch des Lebens Bewegung jährlich Tausende in über 20 Nationen, sich dem Antisemitismus in den eigenen Familien und Kirchen zu stellen und für Erinnerung, für Versöhnung, für Israel und gegen Antisemitismus auf die Straße zu gehen. Die Marsch des Lebens Konferenz bringt seit 2016 Organisatoren, Unterstützer und Interessierte aus vielen Ländern zusammen, um durch Vorträge, Schulungen, Vernetzung und Gebet die weltweite Stimme für Israel zu stärken.
Veranstaltungszeiten
Freitag, 12.2.2027:
19:30 Uhr: Konferenzstart
Samstag, 13.2.2027:
9:30: Plenum 1
11:00: Plenum 2
14:30 Uhr: Plenum 3
16:00 Uhr: Seminare und Workshops
19:30 Uhr: Öffentlicher Abend zu Ehren Israels
Sonntag, 14.2.2027:
11:00 Uhr: Abschlussplenum
Optional:
Montag, 15.2.2027:
10:00 Uhr - 17:00 Uhr: Organisatorentag
Informationen über Hotels und Pensionen in verschiedenen Preisklassen gibt es beim Bürger- und Verkehrsverein Tübingen Tel.: +49 (7071) 9136-0, www.tuebingen-info.de
Das Café Mazel Tov im TOS Gemeinde- und Konferenzzentrum hat in den Pausen geöffnet und bietet Getränke und kleine Snacks an. Darüber hinaus gibt es in der Umgebung des Veranstaltungsortes zahlreiche Verpflegungsmöglichkeiten.
Die Konferenz wird Deutsch stattfinden. Übersetzung mit Headset wird angeboten in Englisch und Spanisch. Nach Bedarf auch in Französisch und Russisch.
Um mehr Zeit für Gemeinschaft, Gebet, fokussierte Lehre und strategische Planung zu haben, wird direkt nach der Konferenz am Montag, den 16. Februar 2026 von 10 bis 17 Uhr ein spezieller Tag für Direktoren und Organisatoren des Marsch des Lebens stattfinden.
Dieser Tag steht auch denjenigen offen, die einen Marsch des Lebens in ihrer Stadt/Nation planen.
Marsch des Lebens e.V.
Eisenbahnstr. 124
72072 Tübingen
Telefon: 07071-1389879
E-Mail: info@marschdeslebens.org
Künstler
Jobst Bittner ist Theologe, Autor und gemeinsam mit seiner Frau Charlotte Gründer des TOS Werks in Tübingen, das heute zwölf Gemeinden im In- und Ausland umfasst. Aus dieser Arbeit sind vielfältige soziale Dienste hervorgegangen – von Straßenkinderhäusern in Lateinamerika über ein Drogen-Rehabilitationszentrum in Weißrussland bis zu 24/7-Gebetszentren in Europa und Amerika. Mit dem 2007 gegründeten „Marsch des Lebens“ verbindet er diesen Dienst mit weltweiter Versöhnungsarbeit und dem Kampf gegen Antisemitismus. Jobst Bittners Vision ist es, dass die Autorität der Gemeinde Jesu im Geist der Söhne Zions, wie sie in Apg. 2,42 beschrieben ist, wieder hergestellt wird.
Stefan Haas ist Diplomtheologe und Pastor der TOS Gemeinde Leipzig. Gemeinsam mit seiner Frau Dorothee und einem engagierten Team hat er – trotz heftiger Widerstände – eine blühende Gemeinde in den neuen Bundesländern aufgebaut. Seine Leidenschaft gilt dem Wort Gottes und Israel, dem Volk Gottes, gleichermaßen: Sichtbar wird das unter anderem im koscheren Café „HaMakom„, das die Gemeinde mit einer Ausstellung in Leipzig betreibt. Stefan Haas ist bekannt für seine tiefgreifenden Bibelstudien und Predigten.
Heinz Reuss ist Internationaler Direktor des Marsch des Lebens und Ältester in der TOS Gemeinde Tübingen. Neben seiner pastoralen Tätigkeit leitet er von Tübingen aus die internationale Marsch des Lebens-Bewegung mit über hundert jährlichen Märschen in Europa, Amerika, Afrika und Israel, um die Stimme für das jüdische Volk zu erheben.
Der Marsch des Lebens ist eine Initiative von Jobst und Charlotte Bittner und den evangelisch-freikirchlichen TOS Diensten aus Tübingen in Deutschland. Gemeinsam mit Nachkommen deutscher Wehrmachts-, Polizei- und SS-Angehöriger veranstalten sie Gedenk- und Versöhnungsmärsche an Orten des Holocaust in Europa und weltweit.
Seit dem Beginn der Bewegung im Jahr 2007 haben bisher Märsche in mehr als 20 Nationen und hunderten Städten und Ortschaften stattgefunden – in Zusammenarbeit mit Christen der unterschiedlichsten Kirchen und Denominationen sowie mit vielen jüdischen Gemeinden.
Der Marsch des Lebens steht für:
Der Marsch des Lebens hat in jedem Land einen eigenen Namen und eine eigene Identität – „March of Remembrance“ in den USA, „Marcha de La Vida” in Lateinamerika oder „Marsz Życia” in Polen -, die Botschaft bleibt immer dieselbe. Es war das gleichgültige Schweigen der Mehrheit, das den Holocaust überhaupt ermöglicht hat. Eine Gleichgültigkeit, die auch heute den Weg für Antisemitismus und Fremdenhass bahnt. Der Marsch des Lebens verbindet die persönliche Aufarbeitung der Geschichte mit einer öffentlichen Stimme gegen heutigen Antisemitismus in Freundschaft mit Israel.